Der Verein und seine Geschichte

Der Verein für Heimatpflege wurde am 8. September 1978 gegründet und ist im gesamten Wolfsburger Stadtgebiet aktiv. Grundlage war eine vom damaligen Kulturdezernenten Karl-Heinz Schulte eingesetzte städtische Arbeitsgruppe „Heimatpflege“ die in einen selbstständigen Verein umgewandelt wurde.

Der Verein setzt sich gemäß seiner Satzung ein für Denkmal- und Bodendenkmalschutz, Stadtbild- und Landschaftspflege, so wie Naturschutz. Er fördert Aktivitäten, die zum Verständnis der Geschichte unserer Region beitragen.

Wir engagieren uns in der  Arbeitsgemeinschaft der Wolfsburger Naturschutzverbände, im Agendaforum zur Erhaltung der biologischen Vielfalt. Unser Vorsitzender ist als Vertreter des Arbeitskreises der Naturschutzverbände mit beratender Stimme im Bauausschuss der Stadt Wolfsburg. Über den Dachverband NHB (Niedersächsischer Heimatbund) nutzt der Verein  als sogenannter „Träger öffentlicher Belange“ das Anhörungsrecht bei Planungsvorhaben der Stadt Wolfsburg.

Wir haben im Wolfsburger Stadtgebiet mit historischen Plätzen und Relikten beschäftigt und an insgesamt 18 Standorten in verschiedenen Ortsteilen Gedenksteine oder Gedenktafeln aufgestellt und dazu Broschüren erarbeitet, um die Erinnerung daran wach zu halten.

Zur 700-Jahresfeier des Ortsteils Mörse haben wir eine Ortschronik herausgegeben, die von zwei Historikern geschrieben worden ist.

Wir sind bemüht jedes Jahr einen Vortrag zu einem aktuellen Thema der Heimatpflege, mit einem kompetenten Referenten, durchzuführen und Studienfahrten zu Orten mit historischem oder kunstgeschichtlichem Charakter durchzuführen.

 

Aktivitäten im Naturschutz

Der Verein engagiert sich in der Arbeitsgemeinschaft der Wolfsburger Naturschutzverbände. Durch das Engagement im Naturschutz hat der Verein auch auf diesem Gebiet einiges zur Entwicklung Wolfsburgs beizutragen. So wurde gemeinsam mit anderen aktiven Naturschutzverbänden in Wolfsburg erreicht, dass die Verwaltung jährlich einen Bericht über den Stand und die Entwicklung der Ersatz- und Ausgleichsmaßnahmen innerhalb des Stadtgebiets im Rat der Stadt erstattet.

Es gibt einen Ratsbeschluss, dass der Wolfsburger Stadtforst kein Wirtschaftsminister- sondern ein Erholungsziel ist. Hier achtet der Verein gemeinsam in der Arbeitsgemeinschaft der Naturschutzverbände mit anderen Vereinen darauf, dass auch im Alltag die Behandlung des Waldes entsprechend erfolgt. So ist z.B. sehr viel Zeit und Aufwand für die Mitarbeit im Zuge der von der Forstverwaltung durchgeführten Spritzaktion gegen den Kahlfrass in den Eichenbeständen geleistet worden. Als Ergebnis wurde auf anfänglich geplantes, sehr hartes Insektizid verzichtet und es kam zum Einsatz eines milden und gut verträglichen Spritzmittels, das auch noch den gewünschten Erfolg erzielt hat.