Wassermühle zu Mörse
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Gedenkstein der alten Wassermühle Mörse
Objekt:
Gedenkstein zur Erinnerung an die alte Wassermühle Mörse
Errichtet:
August 2021
Inschrift:
Ehemalige Wassermühle Mörse 1317-1907
Die Geschichte der Wassermühle Mörse
Die Wassermühle in Mörse hat eine lange Geschichte, die bis ins Jahr 1317 zurückreicht. In diesem Jahr wurde die Mühle erstmals urkundlich erwähnt, als der Ritter Otto von Bartensleben sie dem Kloster St. Crucis in Braunschweig schenkte.
Die Mühle stand am Mühlengraben, einem Seitenarm der Aller, und war über Jahrhunderte ein wichtiger wirtschaftlicher Faktor für den Ort Mörse und die Umgebung. Mit ihrem Wasserrantrieb mahlen sie Getreide zu Mehl und versorgte die umliegenden Dörfer.
Im Laufe der Jahrhunderte wechselte die Mühle mehrfach den Besitzer. Sie gehörte verschiedenen Adelsfamilien und wurde auch als Pachtmühle betrieben. Die Müller, die in der Mühle arbeiteten, waren wichtige Persönlichkeiten im Dorf.
Im 19. Jahrhundert wurde die Mühle modernisiert und mit neuen Maschinen ausgestattet. Doch mit dem Aufkommen der Dampfmaschinen und später der Elektrizität verlor die Wassermühle zunehmend an Bedeutung. 1907 wurde der Mühlenbetrieb schließlich eingestellt.
Das Gebäude der Mühle blieb jedoch erhalten und wurde zu einem Wohnhaus umgebaut. Noch heute erinnert der Straßenname "An der Wassermühle" an den einstigen Standort der Mühle.
Im August 2021 wurde ein Gedenkstein zur Erinnerung an die alte Wassermühle aufgestellt. Der Stein trägt die Inschrift "Ehemalige Wassermühle Mörse 1317-1907" und erinnert damit an fast 600 Jahre Mühlen Geschichte in Mörse.
Dokumentation
Aufstellungsentwurf des Gedenksteines für die alte Wassermühle Mörse
Aufstellungsentwurf des Gedenksteines für die alte Wassermühle Mörse
Aufstellungsentwurf des Gedenksteines für die alte Wassermühle Mörse
Historisches Bild der alten Wassermühle Mörse
Als Wohnhaus umgebaute alte Wassermühle Mörse
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