Bosenrode

Objekt:

  • Totaler Ortswüstung

Errichtet: –

Inschrift: –

Name:

Das Grundwort „-rode“ weist auf eine Siedlung auf gerodetem Gebiet, das in der älteren Zeit der „-dorf“-Orte noch nicht landwirtschaftlich genutzt worden war. Der Name kann auf die Zeit zwischen der Mitte des 10. Jahrhunderts und dem 12. Jahrhundert datiert werden1 bzw. auf 800 – 1200

Flur: 

  • „Bosenrods Camp“, „Bosender Berg“

Größe: 

  • 45-50 Morgen (Kernflur)

Dorfstelle:

  • archäologisch genau bestimmbar wg. Scherbenfunden auf 0,70 ha (= 2,80 Morgen); an einem schwachen Südosthang, Werderlage in der Schuntertalaue
  • Boden ds, ko Sand, oberer Keuper
  • Einwohner vermutlich 1-2 Höfe

Lage:

  • südöstlich von Hattorf

Eckdaten: 

  • erste urkundliche Erwähnung keine; Scherbenfunde hauptsächlich aus dem 14/15. Jahrhundert

Geschichte: 

  • Die Flur wurde weiterbewirtschaftet von den Bewohnern von Heiligendorf und Hattorf.

Quelle: