Gosewinkel
Objekt:
- andere Schreibweise: Goswinkel, Goswinkele
- totale Ortswüstung mit partieller Flurwüstung
Errichtet: –
Inschrift: –
Name:
Wohl im 12. Jahrhundert, vielleicht auch etwas früher entstanden
- „Auf dem Goswinkel“
Flur: –
Größe:
- ca. 150 Morgen (Kernflur)
Nutzbarkeit:
- dm Geschiebemergel
Dorfstelle:
- Lage: südwest-exponiert, Bachlage.
- Funde: wenige, datiert auf das 13. und 14. Jahrhundert
Lage:
- nördlich von Heiligendorf
Eckdaten:
- erste urkundliche Erwähnung: 1302
- letzte urkundliche Erwähnung:1350
- wüst gefallen: nach 1350; Grund: –
Geschichte:
- 1350: Die v. Esbeck übergeben ihr Anrecht am Lüderschen Hofe „zu Goswinkele“ der Kirche von Heiligendorf.
- Ein kleiner Teil der Flur wurde von Hondelage aus weiterbewirtschaftet. 1957 liegt die Flur wüst als Hochackerflur unter dem Staatsforst Lehre.